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Malermeisterfamilie EIGENER seit 125 Jahren in Holzminden

Die Gründung
Nach einer Wanderzeit als Malergeselle kehrte Carl EIGENER 1896 nach Holzminden zurück und gründete mit Energie und Tatkraft am 1.März 1896 einen Malereibetrieb in der Wilhelmstraße 26.

Im Jahr 1903 wurde ein neues Grundstück Wilhelmstraße 22 erworben. Dort wurde lange Zeit der Malerbetrieb geführt und das Familienleben fortgeführt.
Trotz verschiedener Rückschläge (Teilnahme am 1. Weltkrieg mit der darauffolgenden Inflation) hat Sohn Erich EIGENER am 1. Januar 1922 den Betrieb übernommen, welchen er stetig vergrößerte.

Bei Beginn des 2. Weltkrieges wurde Erich EIGENER sofort zum Heeresdienst einberufen. Der Betrieb wurde 6 Jahre stillgelegt und fünf der besten Gesellen und Lehrlinge mussten im Krieg ihr Leben lassen.

Dann am 1. Oktober 1945 wurde der Betrieb mit vollständiger neuer Belegschaft an Gesellen und Lehrlingen wieder eröffnet.
Mit großem Fleiß und Arbeitsfreude wurde im guten Dreiklang „Meister- Geselle – Lehrling“ an dem schönen Malerberuf weitergearbeitet und zu einem angehenden Handwerksbetrieb gebracht.

Am 20. Dezember 1958 starb Erich Eigner im Alter von 60 Jahren, auch hier war ein Sohn Hans-Dieter Eigener welcher den Handwerksberuf des Malers mit Leidenschaft ausfüllte. 

Mit jungen 23 Jahren brauchte er zu Beginn seiner Selbständigkeit noch eine Sondergenehmigung, um den Betrieb zu führen.
In dieser Übergangszeit absolvierte Hans-Dieter Eigener die Meisterprüfung im Maler – und Lackiererhandwerk.

Danach stand dem Ausbau des Malereibetriebes, der Lust auf neuen Arbeitsmethoden, auf neue Maschinen und Hilfsmittel nichts mehr im Wege. Es wurde in der Wilhelmstraße an -und umgebaut doch auch diese Räumlichkeiten entsprachen nicht mehr den gestellten Bedingungen und Vorschriften. 


Somit entstand 1976/77 ein Malereibetrieb auf der „grünen Wiese“ im heutigen Gewerbegebiet Bülte.

Eine völlig neue ebenerdige Betriebstätte mit großzügiger Werkstatt nach den neusten Erkenntnissen der Technik. 1980 wurde ein nächster Schritt in die Zukunft gestartet dem Malereibetrieb wurde ein Farbberatungszentrum angegliedert. Bis heute wird hier nicht nur intensive und individuell beraten, sondern auch den Endverbraucher Profimaterialien und Werkzeuge verkauft.

Hans - Dieter EIGENER war immer schon fortschrittlich, denn er unterstützte seine Tochter beim Einstieg in den „Maler-Männerberuf“ und legte damit den Grundstein für die nächste Generation des Handwerkbetriebs.

Die heutige Meisterin im Malereibetrieb EIGENER begann 1981 ihre Ausbildung in Bad Pyrmont und sammelte während ihrer Gesellenzeit in verschiedenen Malereibetrieben Erfahrungen und Eindrücke. 1986 schrieb Marion Eigner sich in der badischen Malerfachschule Lahr ein und konnte 1988 ihre Meisterprüfung im Maler- und Lackierhandwerk und die Prüfung zum staatlich geprüften Gestalter im Berufsfeld – Form und Farbe ablegen.

Nach Rückkehr im elterlichen Betrieb, arbeiteten Vater und Tochter Hand in Hand, wie in einem traditionellen Handwerk üblich zusammen.

Doch war der Wandel der Zeit immer Ansporn, um sich mit neuen Materialien und Maschinen zu beschäftigen und anzuschaffen.

Hans Dieter EIGENER war immer präsent und an der Basis, Marion Eigener konnte durch die gemeinsame Arbeit von dem „alten Hasen“ lernen und abschauen, sowie weiterhin sich der Fortbildung widmen. Zu nennen sind noch die Qualifikationen Restauratorin im Malerhandwerk und Betriebswirt des Handwerks.

Auch als Marion EIGENER den Betrieb schon führte war ihr Vater immer rechte Hand bis zu seinem Tod am 22.08 2014 an ihrer Seite.

Das Grundprinzip welches über die Generationen in der Unternehmensführung der EIGENERS fortgeführt und weiter verfeinert wird ist die Bindung zu dem Kunden und die optimale Qualität bei der Arbeit zu erzielen. Es sind die Wurzeln, die wichtig sind um innovative Ideen zu Realisieren und der Tradition zu den werten wie Qualität und Termintreue zu bewahren.

Produktion: dieaktuellekeamera

Unser Erfolg kam nicht über Nacht, so Marion EIGENER
Mehr als 125 Jahre haben Generationen daran gearbeitet, kontinuierlich sind wir gewachsen und mit uns das Spektrum an neuen Aufgaben und Herausforderungen.

Durch die Freude am Beruf bleiben wir stehts einem Stil treu Individualität – Persönlichkeit - einzigartig – unverwechselbar

Die Erfolge, die Größe und das Ansehen des Betriebs waren nur möglich, weil es immer Mitarbeiter gab, die mit uns durch Fleiß, Können und Einsatzbereitschaft in der Lage waren, den Wünschen unserer Kunden und unseren Zielsetzungen gerecht zu werden.


Die Geschichte der Baugewerkschule in Holzminden bis zur heutigen HAWK - FAKULTÄT MANAGEMENT, SOZIALE ARBEIT, BAUEN

Baugewerkschule in Holzminden

Der Gründer der ersten Baugewerkschule in Holzminden war Friedrich Ludwig Haarmann.

Die Motivation von Friedrich Ludwig Haarmann, Architekt, Baubeamter und Kreisbaumeister in Holzminden war den Gesellen im Bauhandwerk bessere Voraussetzungen zu schaffen zur Erlangung ihres Meisterbriefs. Schon Jahre zuvor erteilte er den künftigen Prüflingen abends unentgeltlichen Unterricht in Deutsch, Fachzeichnen und Mathematik.

1830/1831 gründete er mit sieben Schülern im staatlichen Steinschleifergebäude die erste deutsche Baugewerkschule mit Unterricht nur während des Winters (außerhalb der damaligen Bausaison). So entwickelte sich allmählich aus kleinen Anfängen eine ständige Schule für Bauhandwerker.

Seit Holzminden im Jahr 1831 Sitz der ersten Bauschule im norddeutschen Raum wurde und der Gründername Haarmann in aller Munde war. Wurde die Stadt überall dort ehrenvoll genannt, wo es um Ausbildungsfragen im Bauhandwerk ging. Voller Stolz war die ganze Stadt mit dabei wie bei einem Volksfest, wenn die Bauschule Feste feierte. Wie im Jahr 1898 als der 100 Geburtstag des Gründers Friedrich Ludwig Haarmann festlich gegangen wurde.

Postkarte - zu ehren der Jubelfeier des 75 jährigen Bestehens

1861 bot die Baugewerkschule Holzminden unter Haarmann ganzjährig Unterricht für eine ständig wachsende Schülerzahl an. Dabei ging das Bestreben Haarmann's vor allem dahin, die Denkkraft seiner Schüler zu heben, sie einsichtsvoller und erfinderischer zu machen und das Gefühl für das Schöne in ihnen auszubilden. Nach Haarmanns Tod übernahm sein Sohn Gustav Haarmann das Amt des Schulleiters und 1891 übernahm der Enkel Ludwig Haarmann das Amt der Schulleitung. Bereits während des Wintersemesters 1876/1877 nahmen über 1.000 Studierende am Unterricht teil.


1896 wurde die Bauschule unter Aufsicht des Staates gestellt und der Stadt Holzminden als Besitz übertragen, wodurch erstmals Lehrer fest angestellt werden konnten. Unter der Leitung des Architekten Opitz wurde ein Neubau errichtet. Das Gebäude wurde 1900 bis 1902 aufwendig in historisierendem Stil errichtet.

Der Lichthof der Bauschule wird heute gern für Ausstellungen und Feiern der Stadt benutzt. Zur Zeit seiner Erstellung im Jahr 1900 war er für die Kleinstadt Holzminden eine architektonische Glanzleistung. Die Stadt scheute damals keine Kosten, um das neue Schulgebäude nach modernsten Gesichtspunkten zu gestalten. Für ihre „Bauschule“ brachten sie finanzielle Opfer denn sie hob das Wirtschaftsleben der Stadt.

Der Lichthof...noch heute werden hier die Absolventen gefeiert

Von 1913 bis 1939 führte die Bauschule den Titel Braunschweigische Landesbauschule zu Holzminden.

Durch den zweiten Weltkrieg und dem Brand als des Schulgebäudes im April 1945 in Flammen ging, war die Bauschule fast am Ende. Doch dank der Initiative von Lehrern und Schülern konnte schon im November 1945 in notdürftig hergerichteten Kellerräumen, der Unterricht wieder aufgenommen werden.

1959 ging die Schule mit neuem Namen als Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen Holzminden in den Zuständigkeitsbereich des Kultusministeriums über.

Nach 140 Jahren Eigenständigkeit wurde die Holzmindener Bauschule im Wintersemester 1971/1972 im Zuge der Zentralisierung zur Schaffung der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden integriert, die später noch um den Standort Göttingen erweitert wurde.

Heute zählt die HAWK Hochschule Hildesheim-Holzminden-Göttingen in Holzminden mit der Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen rund 3300 Studierende. Dominierend am Haarmannplatz im Gebäude der früheren Baugewerkschule.

Der Geist und die ideale von Friedrich Ludwig Haarmann bis heute immer präsent

Auszeichnung für den besten Abschluss
Die Stadt Holzminden ehrt mit dem Haarmann-Preis jedes Jahr dem besten Absolventen oder der besten Absolventin eines Abschlussjahrgangs der Studienbereiche Management und Bauen. Zum ersten Mal wurde der Preis 1953 verliehen.

Namensgeber der Auszeichnung ist Friedrich Ludwig Haarmann, der Gründer der ersten deutschen Bauschule in Holzminden. 

Der Preis ist mit 150 Euro dotiert. Zusätzlich erhält der/die Preisträger/in eine künstlerisch ausgestaltete Bronzeplakette mit dem Abbild Friderich Ludwig Haarmanns mit folgender Inschrift:„Der du jetzt Meister bist, nimm dir zum Vorbild den großen Menschen und Lehrer der Baukunst – F.L. Haarmann, Gründer der ersten deutschen Bauschule in Holzminden“.

Die Preisübergabe erfolgt zusammen mit einer Urkunde durch die Bürgermeisterin oder den Bürgermeister der Stadt Holzminden.

MEISTERUMZUG GESTERN WIE HEUTE

Der „Meisterumzug“ war immer ein besonderes Ereignis für die Bauschulstadt. In weißen Mänteln, mit Bauzeichnung, Zeichenstift und überdimensionalem Zylinder als Kopfschmuck, marschierten und marschieren noch heute die Absolventen durch die Stadt. Der alte Brauch ist erhalten geblieben, wo die jungen Bauingenieure/ Bauingenieurinnen und Architekten/Architektinnen mit Musik unter Anteilnahme der Bevölkerung durch die Straßen zur Weserbrücke ziehen um als Krönung des besonderen Festzugs ihre Zylinder in die Weser zu werfen.

 

Video: Meisterumzug in Holzminden HEUTE


Mit „FREIWERFEN“ an der Weser und „WÄSSERN“ auf dem Marktplatz

Ablauf des Meisterumzug:
Noch heute ziehen, nach der feierlichen Zeugnisübergabe im Lichthof der Hochschule, die Absolventinnen und Absolventen aus allen Bachelor- und Master-Studiengängen der heutigen Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen, mit weißen Mänteln und Zylinder durch die Stadt. „Beschützt“ von einem Polizeibeamten und der Streetband Holzminden, setzt sich langsam die mit Getränken versorgte Menge in Bewegung bis zum ersten Zwischenstopp am Reichspräsidentenhaus. Hier erklingt das Glockenspiel mit den Figuren des Meisterumzuges. Danach geht es durch die Stadt, angeführt von der Band mit Dixi Musik zum zweiten Zwischenstopp auf die Weserbrücke… zum „FREIWERFEN“.

Unter Absingen flotter Lieder werden nun mitgebrachte Lehrmaterialien – vom Buch bis zum Zeichenblock und die überdimensionalen Zylinder in die Weser geworfen.

Anschließend zieht nun die Menge weiter zum Höhepunkt des Meisterumzugs auf dem Marktplatz. Die frischgebackenen Bachelors lassen nun all ihren Gefühlen freien Lauf. Ein Planschbecken am Marktbrunnen wird zum Bad gestürmt. Nach diesem „WÄSERN“ auf dem Marktplatz wird dann noch kurz die Gelegenheit genutzt, sich wieder herzurichten. Um diesen besonderen Tag mit einem rauschenden Ball ausklingen zu lassen.



AKTUELLE NEWS VON DER HAWK Holzminden

35 Studienplätze an der Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen

Die HAWK plant den weiteren Ausbau ihres Studienangebots am Standort Holzminden. Der achtsemestrige Bachelorstudiengang Soziale Arbeit berufsbegleitend soll zum Wintersemester 2022/2023 an den Start gehen. HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy dazu: „Durch einen sehr konstruktiven Austausch mit dem Niedersächsischen Wissenschaftsministerium (MWK) ist es uns trotz dieser herausfordernden Zeiten gelungen, den Ausbau des Studienangebots in Holzminden erfolgreich voranzubringen.

Auch dank des Einsatzes der Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen bei der Erarbeitung des Konzeptes sind wir nach ersten Verhandlungen mit dem MWK optimistisch, dass wir das Studienangebot der Holzmindener HAWK-Fakultät durch einen Bachelorstudiengang Soziale Arbeit berufsbegleitend erweitern können.“ Der Studiengang Soziale Arbeit berufsbegleitend soll insgesamt 35 Studienplätze bekommen. 15 davon werden aus dem bestehenden Studiengang Soziale Arbeit in das neue Angebot überführt. Hinzu kommen 20 neue Studienplätze. Im eingeschwungenen Zustand, das heißt nach voraussichtlich vier Jahren, sind das dann bei einem voll ausgelasteten Angebot insgesamt 160 Studierende mehr für den Standort Holzminden.

Zentrale Hochschulverwaltung
Poststelle/Telefonzentrale
E-Mail schreiben
+49/5121/881-0
+49/5121/881-200-132
Hohnsen 4 31134 Hildesheim

Corveyer Bier

Corveyer Bier steht seit dem Jahr 2015 für einen Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne, zwischen Innovation und Erbe und der Zusammenarbeit von Höxter/Corvey und der niedersächsischen Brauerei Allersheim in Holzminden.

Nach monatelanger Zusammenarbeit von Victor Herzog von Ratibor, Fürst von Corvey und der Geschäftsführung der Brauerei Allersheim, Dirk Brüninghaus entstand eine neue Bierspezialität Corveyer Hell und Dunkel. Eine gelungene Symbiose aus klösterlicher Braukunst und dem Wissen der Traditionsbrauerei Allersheim (geründet 1854 in Holzminden).

Video: Öffentliche Vorstellung des Corveyer Bier vor dem UNESCO -Weltkulturerbe „Karolingisches Westwerk und die Civitas Corvey“.


Mit anwesend: Victor Herzog von Ratibor, Fürst von Corvey, der Geschäftsführung der Brauerei Allersheim, Dirk Brüninghaus sowie der Bürgermeister von Höxter Alexander Fischer und der Bürgermeister von Holzminden Jürgen Daul

Corveyer Hell und Dunkel überzeugte

Die Bierspezialitäten „Corveyer Hell und Dunkel“ wurde schon nach wenigen Monaten nach seiner Vorstellung auf dem Markt vom ProBier-Club.de, der mit über 6000 Mitgliedern als Deutschlands größte Konsumentenvereinigung gilt, zum „Bier des Monats September 2015“ gewählt. Damit wurden die beiden Bierarten nominiert für den Titel „Bier des Jahres“.

VIDEO: Die Überreichung der Urkunde erfolgte im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag, 11. September 2015 in den Räumlichkeiten der Brauerei Allersheim


Heute hat das Corveyer Bier viele Fans nicht nur im Landkreis Holzminden und Höxter, sondern auch in ganz Deutschland.


CORVEYER NATURTRÜB DUNKEL

Das Corveyer Naturtrüb Dunkel besticht durch seinen kräftigen Geschmack. Spezielle Malzsorten erzeugen einen angenehmen Malzkörper und einen Hauch von würzigen Geschmacksnoten im Abgang.



CORVEYER NATURTRÜB HELL

Ausgesuchte Hopfensorten geben dem Corveyer Naturtrüb Hell seinen dezenten, fruchtigen und milden Geschmack. Dieses feine, ausgeprägte Aroma macht das Corveyer Naturtrüb Hell zu einem ganz besonderen Geschmackserlebnis.

Mehr Infos zur Brauerei Allersheim