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FIRMENGESCHICHTE - RÜCKBLICKE 


STIEBEL ELTRON STANDORT HOLZMINDEN Januar 2018


Doppelspitze übernimmt das Ruder bei Stiebel Eltron

Video: Produktion © dieaktuellekamera.de – Kamera G. Wackernagel

Das Holzmindener Unternehmen Stiebel Eltron wird künftig von einer Doppelspitze geleitet: Die Geschäftsführer Dr. Kai Schiefelbein und Dr. Nicholas Matten übernehmen die Leitung des Heiz- und Wärmetechnikunternehmens ab 1. Januar 2017 vom bisherigen Vorsitzenden der Geschäftsführung, Rudolf Sonnemann – der dann seinen Ruhestand antritt - Dazu Worte von Dr. Nicholas Matten, Dr. Kai Schiefelbein und Rudolf Sonnemann.

Vorsitzender der Geschäftsführung verabschiedet sich in Ruhestand


Nach mehr als 20 Jahren in Diensten des Holzmindener Unternehmens Stiebel Eltron, davon 17 Jahre als Geschäftsführer und davon wiederum neun Jahre als Vorsitzender der Geschäftsführung, geht Rudolf Sonnemann zu Ende 2016 in den Ruhestand. Der 63-jährige sieht das Unternehmen auf einem hervorragenden Weg in eine erfolgreiche Zukunft: „Das Feld ist sozusagen bestellt.“ Das Unternehmen wird künftig von einer Doppelspitze geführt: Die Geschäftsführer Dr. Kai Schiefelbein und Dr. Nicholas Matten übernehmen die Leitung des Heiz- und Wärmetechnikunternehmens ab 1. Januar 2017.


Eröffnung des Energy Campus 24.11.2015 

Video: Eröffnungsveranstaltung

Video: Produktion © dieaktuellekamera.de – Kamera G. Wackernagel


Reallabor für die Energiewende
Der Energy Campus ist Leuchtturm und Beispiel zugleich


Gebaute Energiewende-Realität mit modernsten innovativen Schulungsmöglichkeiten, verpackt in beeindruckende Architektur: das ist der Energy Campus, das neue Schulungs- und Kommunikationszentrum von Stiebel Eltron am Stammsitz in Holzminden. „Einerseits zeigen wir mit dem Gebäude, dass das Haus der Zukunft, mit dem die Energiewende gelingen kann, Wirklichkeit ist und heute gebaut wird“, sagt Rudolf Sonnemann, Vorsitzender der Geschäftsführung des deutschen Haus- und Wärmetechnikunternehmens.


Energy Campus: Interview mit Architekt Günter Schleiff


Kunden sollen Stiebel Eltron erleben – technisch und menschlich
Das neue Schulungs- und Kommunikationszentrum von Stiebel Eltron am Hauptsitz in Holzminden: Der Energy Campus ist Ausdruck dessen, was architektonisch wie technisch heute machbar ist. Verantwortlich für die Planung ist das Büro HHS Architekten und Planer mit Prof. Manfred Hegger, Doris Hegger-Luhnen und Günter Schleiff. HHS ist eines der renommiertesten deutschen Architekturbüros und für zahlreiche Leuchtturmprojekte in Deutschland und weltweit verantwortlich. Im Interview erzählt Günter Schleiff, welche Ideen und Visionen beim Entwurf und der Planung des Neubaus in Holzminden eine Rolle spielten.

Als Sie sich das erste Mal mit dem Neubau für Stiebel Eltron beschäftigt haben, welche Gedanken gingen Ihnen da durch den Kopf?


Zunächst einmal war mir der Name Stiebel Eltron selbstverständlich ein Begriff. Wie vermutlich viele Menschen habe ich damit als erstes die dezentrale Warmwasserbereitung in Verbindung gebracht – Durchlauferhitzer eben. Als Architekt wusste ich aber auch, dass Stiebel Eltron sich schon sehr lange mit Erneuerbaren Energien beschäftigt. Dennoch habe ich dann zusätzlich im Internet recherchiert und dabei registriert, wie lobenswert konsequent Stiebel Eltron die Themen „Effizienz“ und „Erneuerbare Energien“ in seinem Produktportfolio umsetzt.  

Themen, die im Bauwesen und bei zeitgenössischer Architektur eine wichtige Rolle spielen. 

Absolut. Unser Büro hat sich schon immer mit dem Thema „Energie im Gebäude“ auseinandergesetzt. Und natürlich haben wir zum Beispiel die Entwicklung der Vorlauftemperaturen von über 100 Grad bis zu den heute üblichen Niedertemperatursystemen begleitet. Selbstverständlich glauben auch wir, dass Strom heute schon und noch viel mehr in Zukunft die Leitenergie im Gebäude ist. Aber bei allen Überlegungen rund um die Haustechnik und die Architektur darf man nicht aus den Augen verlieren, dass wir für den Menschen bauen. Und der Mensch lebt nicht nur im Haus, sondern auch mit der Umwelt.  

 Sind diese Überlegungen auch in den Stiebel-Eltron-Neubau eingeflossen? 

Ja, natürlich. Für uns standen bei den Entwürfen drei Themen im Vordergrund: Die architektonische Qualität, die technische und energetische Qualität und schließlich die kommunikative Qualität. Von Anfang an war es uns wichtig, dass der Besucher der neuen Akademie auch wirklich etwas von Stiebel Eltron erleben soll. Deswegen halten wir es auch für absolut richtig, dass das Mitarbeiterrestaurant ebenfalls in dem neuen Gebäude integriert ist. Denn der Besucher soll nicht nur die Produkte von Stiebel Eltron kennenlernen, sondern auch einen Eindruck von den Menschen bei Stiebel Eltron erhalten.  

 Und die architektonische bzw. die technische Komponente? 

 Architektonisch war es uns wichtig, dass das Gebäude sich in die Landschaft eingliedert, deswegen haben wir auch das Gelände angehoben, um die Zugehörigkeit zu den bestehenden Gebäuden deutlich zu machen. Gleichzeitig steht das neue Gebäude ja an der „Grenze“ des Unternehmens nach außen, wird also als erstes wahrgenommen. Deswegen ist es wichtig, dass der Neubau in mehrerer Hinsicht als Leuchtturm funktioniert: Einerseits mit seiner Architektur, andererseits mit seinen energetischen Kennwerten. Denn Stiebel Eltron steht für qualitativ hochwertige Produkte und Lösungen, und genau das soll das neue Gebäude auch zum Ausdruck bringen, als eine Art „Visitenkarte“ des Unternehmens. Bewusst haben wir uns gemeinsam mit dem Bauherren für eine sehr technische Fassade entschieden, mit  Kupferelementen und großen Glasflächen sowie großflächigen Holz-Lamellen-Bekleidungen. Das Gebäude soll von innen heraus leuchten, sich aber gleichzeitig dem Besucher als Ort des Wohlfühlens präsentieren.

Holzminden - 05. Mai 2014
16 Millionen Euro-Investition im niedersächsischen Holzminden

Grundsteinlegung für neues Stiebel-Eltron-Trainings- und Kommunikationszentrum

Video: Produktion © dieaktuellekamera.de – Kamera G. Wackernagel

Stiebel Eltron errichtet am Hauptsitz des Unternehmens in Holzminden ein neues Schulungs- und Kommunikationszentrum. Jetzt erfolgte die offizielle Grundsteinlegung für das ehrgeizige Bauprojekt. Es unterstreicht einmal mehr, dass das weltweit erfolgreiche Haus- und Wärmetechnikunternehmen weiter auf den Produktionsstandort Deutschland setzt. „Die neue Akademie wird einen Quantensprung in der 90-jährigen Schulungsgeschichte von Stiebel Eltron darstellen. Wir alle freuen uns auf die neuen Räumlichkeiten“, so brachte Dr. Ulrich Stiebel seine Vorfreude bereits im Vorfeld der Grundsteinlegung für das neue Trainings- und Kommunikationszentrum zum Ausdruck. „Die Aus- und Weiterbildung unserer Marktpartner hat für unser Unternehmen schon immer eine hohe Bedeutung.“



Die Grundsteinlegung erfolgte durch Inge und Dr. Ulrich Stiebel, die beiden Aufsichtsratsmitglieder Prof. Dr. Gerd Litfin und Walter Münnich sowie die vier Geschäftsführer Rudolf Sonnemann (Vorsitzender), Karlheinz Reitze, Dr. Kai Schiefelbein und Ivo Huhmann. Dabei wurde nicht nur traditionell eine Rohrhülse mit einer aktuellen Ausgabe der lokalen Tageszeitung, Bauplänen, einer Urkunde, der letzten Mitarbeiterzeitung und Euro-Münzen im Grundstein für das neue Logistikzentrum versenkt, in der Zuversicht, dass dieser alte Brauch auch dem Unternehmen Glück bringt – ganz zukunftsgetreu wurde zudem auch ein Datenträger mit allen Informationen in digitaler Form beigefügt.

16 Millionen Euro Investitionssumme, fast 4.000 Quadratmeter Fläche und ausgelegt für über 6.000 Schulungsteilnehmer pro Jahr – das neue Trainings- und Kommunikationszentrum ist nach dem Bau der beiden Wärmepumpen-Werke in den Jahren 2007 und 2009, dem Neubau des Blechbearbeitungszentrums 2010 sowie des Logistikzentrums 2013 das nächste große Bauprojekt von Stiebel Eltron im niedersächsischen Holzminden. 

Es ist das zweite Mal in der Geschichte des Unternehmens, dass das Datum 5. Mai eine besondere Bedeutung für das Unternehmen hat. Vor genau 90 Jahren - also 1924 - wagte Dr. Theodor Stiebel die Produkteinführung und Firmengründung: Er hatte einen neuartigen Ringtauchsieder entwickelt, der Wasser schneller erhitzen konnte als die bisherigen, klobigen Modelle. Mit 100 Tauchsieder-Mustern reiste er Anfang März 1924 zur Leipziger Frühjahrsmesse und stieß auf reges Interesse an seinem neuen Produkt. Gestärkt durch seine positiven Messeerfahrungen, gründete er die Firma „ELTRON Dr. Theodor Stiebel“.  Als Geschäftsbeginn steht in der Handelsregisterurkunde der 5. Mai 1924.
 
Erfolgsgeschichte basiert auf Wissenstransfer
Fachwissen und Innovationskraft waren der Grundstein für die Erfolgsgeschichte von Stiebel Eltron und prägen die Entwicklung bis heute. Um den Wissenstransfer weiter zu verstärken, legt das Unternehmen am 5. Mai 2014  den Grundstein für die ‚Akademie‘: ein Trainings- und Kommunikationszentrum für Mitarbeiter und Gäste aus aller Welt. Die Architektur spiegelt die Kompetenz des Holzmindener Traditionsunternehmens wider. Das zukunftsweisende Trainingszentrum mit zahlreichen Theorie- und Praxisräumen für Kunden, Gäste und Mitarbeiter ist als Leuchtturm des technisch Machbaren im Bereich der Kernkompetenzen von Stiebel Eltron gedacht. 

Dafür konnten mit Architekt Manfred Hegger und Dr. Norbert Fisch zwei renommierte Universitätsprofessoren des Bauwesens gewonnen werden. Die Akademie wird energetisch als Plusenergiehaus mehr Energie erzeugen als verbrauchen. Darüber hinaus wird die weltweit anerkannte Zertifizierung der  Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) angestrebt.

(von links): Die Geschäftsführer Ivo Huhmann und Rudolf Sonnemann, Aufsichtsratsmitglied Walter Münnich, Geschäftsführer Dr. Kai Schiefelbein, Inge Stiebel und Dr. Ulrich Stiebel, Architekt Günter Schleiff, Aufsichtsratsmitglied Prof. Dr. Gerd Litfin sowie Geschäftsführer Karlheinz Reitze

Durch die ambitionierte Bauweise wird das neue Gebäude überregionaler, nationaler und internationaler Magnet für Architekten, Planer und Energieberater, wenn es um intelligente Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft geht.
Mit fast 5.000 unterschiedlichen Produkten bietet Stiebel Eltron eines der breitesten Portfolios in den Bereichen Haustechnik und Erneuerbare Energien und sorgt für Zuverlässigkeit, Energieeffizienz und Intelligenz in Millionen von Anwendungen. Mit umfangreichen Schulungen wird sichergestellt, dass Mitarbeiter und Vertriebspartner zu jeder Zeit auf dem aktuellen technischen Wissensstand sind.

Der Neubau wurde nötig, weil die heutigen innovativenProdukte des Marktführers sowohl bei der Installation als auch beimFunktionsumfang wesentlich komplexer sind, als die ursprünglichen Geräte.